Castle Freeman
Broschiertes Buch
Herren der Lage
Roman 'Charmanter, beinharter Country Noir, in dem alle immer sehr viel klüger sind, als sie tun.' Simone Buchholz
Übersetzung: Gunsteren, Dirk van
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»Charmanter, beinharter Country Noir.« Simone Buchholz
Lucian Wing, der »Hinterwäldler mit Sheriffstern«, bekommt hohen Besuch. Männer in Nadelstreifenanzug und Seidenkrawatte sieht man in dem kleinen Nest in Vermont selten. Der vollmundige Anwalt aus New York behauptet auf der Suche nach der verschwundenen Tochter seines Auftraggebers zu sein. Gemeinsam mit seinem neuen Deputy, dem wortkargen Treat, nimmt Wing die Spur auf. Doch schon bald wünscht er sich, er hätte auf seinen Instinkt gehört. Denn urbaner Großschnäuzigkeit sollte man niemals trauen.
Lucian Wing, der »Hinterwäldler mit Sheriffstern«, bekommt hohen Besuch. Männer in Nadelstreifenanzug und Seidenkrawatte sieht man in dem kleinen Nest in Vermont selten. Der vollmundige Anwalt aus New York behauptet auf der Suche nach der verschwundenen Tochter seines Auftraggebers zu sein. Gemeinsam mit seinem neuen Deputy, dem wortkargen Treat, nimmt Wing die Spur auf. Doch schon bald wünscht er sich, er hätte auf seinen Instinkt gehört. Denn urbaner Großschnäuzigkeit sollte man niemals trauen.
Castle Freemanwurde 1944 in Texas geboren, wuchs in Chicago auf, studierte an der Columbia University in New York und zog 1972 mit seiner Frau nach Vermont aufs Land. Er verfasste fünf Romane, zwei Erzählungsbände, eine Essaysammlung und eine Stadtgeschichte (Townshend, Vermont).
© Channing Johnson
Produktdetails
- Verlag: DTV
- Originaltitel: Children of the Valley
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 192
- Erscheinungstermin: 13. Juni 2024
- Deutsch
- Abmessung: 188mm x 113mm x 16mm
- Gewicht: 178g
- ISBN-13: 9783423148986
- ISBN-10: 3423148985
- Artikelnr.: 69190518
Herstellerkennzeichnung
dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
produktsicherheit@dtv.de
Perlentaucher-Notiz zur Dlf Kultur-Rezension
Krimiexperte Thomas Wörtche kann diesen Krimi vom Lande nur empfehlen: Er sei gerade kein "Country Noir". Dieses modische Genre malt ihm viel zu düstere Bilder. Die Helden, mit denen wir es hier zu tun haben, sind nur scheinbar schlichte Pragmatiker vom Lande, vom "vermutlich wahnsinnigen Wildschwein" Big John abgesehen. Wörtche erzählt natürlich nicht, wie die Antwort aussieht, die die Helden des Krimis auf den schnöseligen Anwalt aus der großen Stadt finden, aber er versichert: Es macht Spaß, das herauszufinden.
© Perlentaucher Medien GmbH
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"Das Wunderbare an Castle Freemans Geschichten vom Lande ist die Lakonik, mit der sie erzählt werden. Wortkarg, aber jedes einzelne Wort wohlüberlegt. Wirklich witzig, weil eben gewitzt und nicht albern lustig. Pointenreich, weil 'on point'." Thomas Wörtche, Deutschlandfunk Kultur, 10.9.21 "Sheriff Lucian Wing ist der 'Abreger', löst im Plauderton bewaffnete Konflikte. Und regt sich auch nicht auf, wenn ihn ein Milliardärsanwalt herumkommandiert, um in die Wälder abgehauene Reichenkinder zu suchen, sondern sorgt einfach nur - sehr, sehr komisch - für gute Laune." Deutschlandfunk Krimibestenliste September 2021 "Man wünscht, man wäre Teil des Ganzen. Dann befände man sich in der tröstlichen Obhut von Leuten, die auch in schwierigen Zeiten
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nichts und niemand aus der Ruhe bringt." Peter Henning, Aargauer Zeitung, 21.08.2021 "Castle Freeman schreibt wunderbare Dialoge, nahe am Alltag und doch zugespitzt. Es wäre kein Wunder, wenn das Buch verfilmt würde. Kinobilder hat man schon beim Lesen im Kopf." Stefan Keim, WDR 4, 17.08.2021 "Die Hauptattraktion ist hier wieder einmal Castle Freemans trockener Humor, der dem kleinen Roman jede Menge Leben einhaucht." Ferdinand Quante, WDR 5 Bücher, 07.08.2021 "Auf Castle Freeman kann man sich verlassen. Der Texaner, der im nordöstlichen Bundesstaat Vermont schon lange zu Hause ist, schreibt schlanke, klare, sehr geradlinige Romane über Hillbillys und scheinbare Trottel, die ziemlich gerissen sind und die man 'bauernschlau' nennen würde, wenn sie denn noch Bauern wären." Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.08.2021 "Castle Freeman kommt ohne Umschweife zur Sache. Mit zarten, aber präzisen Strichen wirft er eine hinreißende Figurenfamilie in die schlecht gelaunte Schönheit Vermonts - charmanter, beinharter Country Noir, in dem alle immer sehr viel klüger sind, als sie tun." Simone Buchholz
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Alles im Griff!
Es gibt nur wenige Bücher, die mich schon nach den ersten Seiten so begeistert haben wie "Herren der Lage".
Hier kommen die verschiedenen Lebensweisen in den USA zum Tragen. Die grioßen Unterschiede zwischen der Großstadt und den …
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Alles im Griff!
Es gibt nur wenige Bücher, die mich schon nach den ersten Seiten so begeistert haben wie "Herren der Lage".
Hier kommen die verschiedenen Lebensweisen in den USA zum Tragen. Die grioßen Unterschiede zwischen der Großstadt und den hinterwädlerischen Gegenden, wo die Uhren langsamer ticken und die Zeit manchmal stehengebliebenen zu sein scheint.
Lucian Wing, der Sheriff in Cardiff, einem kleinen Nest in Vermot, fungiert hier auch als "Psychologe", lebt und arbeitet nach dem Motto "Immer mit der Ruhe.". Erstmal reden, abregen, geklärt. Es geht auch ohne Waffen, Hauptsache es ist genug Kaffee da.
Dann erscheint ein Anwalt in seinem Büro und bittet um Mithilfe bei der Suche nach einem verschwundenen Mädchen. Wing lässt sich auch dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Ziemlich schnell kann er Ergebnisse vorweisen, aber damit geht der Ärger erst richtig los.
Castel Freemans Schreibstil ist einmalig. Klar gezeichnet, knapp und präzise lässt er die Dialoge vortragen. Mit viel Tiefgang und genau auf den Punkt.
Hier sollte man sich nicht von den Launen, der Kaltschnäuzigkeit und dem angeblichen Unwissen täuschen lassen. Es steckt viel mehr in den Bewohnern der kleinen Stadt! Der Reiz dieser Gegenden, den kennen wahrscheinlich die meisten amerikanischen Großstädter gar nicht. Hier prallen zwei Welten aufeinander.
Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss mit einer guten Mischung aus Spannung und Humor!!!
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„Herren der Lage“, ist der dritte Band der Reihe, in der Castle Freeman seine Leser wieder nach Cardiff mitnimmt, ein Kaff im hintersten Winkel von Vermont. Und was man nun wirklich nicht von dem Autor behaupten kann, ist, dass er geschwätzig wäre und uns mit ellenlangen, …
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„Herren der Lage“, ist der dritte Band der Reihe, in der Castle Freeman seine Leser wieder nach Cardiff mitnimmt, ein Kaff im hintersten Winkel von Vermont. Und was man nun wirklich nicht von dem Autor behaupten kann, ist, dass er geschwätzig wäre und uns mit ellenlangen, nichtssagenden Beschreibungen langweilen würde. Im Gegenteil. Das eint ihn mit Sheriff Lucian Wing, der sich um dort um Recht und Ordnung kümmert. Unterstützt wird von seinem eher einfach gestrickten Deputy und, eher weniger gewollt, von Wingate, seinem Vorgänger im Amt, den das Rentnerdabei langweilt. Er ist zwar mittlerweile etwas tüttelig, hat es aber immer noch drauf.
Die Bewohner bleiben unter sich, denn es verirrt sich kaum jemand nach Cardiff, und wenn doch, dann stört das die Ruhe beträchtlich. Wie an dem Tag, als dieser arrogante Typ auftaucht und von Lucian verlangt, nach zwei Teenagern zu suchen, die sich in den umliegenden Wäldern verstecken. Er findet die beiden, behält das aber für sich. Die richtige Entscheidung, das wird ihm klar, als bewaffnete Schläger auftauchen und das Versteck der jungen Leute dem Erdboden gleichmachen…
Freeman beschreibt dieses Katz-und-Maus Spiel so lakonisch, dass es eine Freude ist. Jedes Wort sitzt, da gibt es kein überflüssiges Drumherumgerede. Und obwohl er alles auf das Wesentliche reduziert, hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, unzureichend informiert zu werden. Ganz im Gegenteil, man freut sich an Lucians unaufgeregtem Umgang mit diesen Unsympathen, die meinen, ihm Befehle erteilen zu können. Amüsiert sich köstlich über die wortkargen Unterhaltungen der Dörfler, bei denen jede ihrer von trockenem Humor geprägten Bemerkungen ins Schwarze trifft.
190 Seiten schnörkellose Prosa, gut strukturiert, mit einer überschaubaren und dennoch nie langweilenden Story sowie liebenswerten Hauptfiguren. Lest es. Genießt es!
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Kurz und knackig
Ich habe bisher noch kein Buch von Castle Freeman gelesen und war eher skeptisch wegen der geringen Seitenzahl. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.
Sheriff Wing und der kleine Ort Cardiff werden in ihrer Ruhe gestört, als ein Anwalt auftaucht und die Stieftochter seines …
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Kurz und knackig
Ich habe bisher noch kein Buch von Castle Freeman gelesen und war eher skeptisch wegen der geringen Seitenzahl. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.
Sheriff Wing und der kleine Ort Cardiff werden in ihrer Ruhe gestört, als ein Anwalt auftaucht und die Stieftochter seines Auftraggebers sucht. Windige Gestalten in Anzug und Krawatte, Lucian Wing ahnt sofort, das gibt Ärger.
Castle Freeman gelingt es auf 180 Seiten mit wenigen Worten den Ort und die teilweise sehr skurrilen Figuren so treffend zu beschreiben, dass beim Leser ein wunderbares Kopfkino entsteht.
Der Schreibstil ist kurz, knapp und mit viel trockenem Humor versehen, lässt sich aber sehr flüssig lesen.
Am Ende hätte ich gerne noch mehr Zeit in Cardiff verbracht.
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